Freitag, 24. August 2007

Bangkok III - Thailand




Hi!

Gerade wieder in Bangkok angekommen, die 3-woechige Rundreise ist vorbei. Es bleiben gerade noch mal 24h bevor es an den neuen Suvarnabhumi Airport in BKK geht und dann wieder via Qatar nach Hause. Planmaessige Landung am Sonntag in aller Herrgottsfruehe in Frankfurt.

Heute Abend noch mal durch die Khao San Road schlendern, morgen noch ein bisschen shoppen in Chinatown...das wars.

Liebe Gruesse aus Thailand, ich freu mich auf zuhause! Crispy

Montag, 20. August 2007

Koh Samet - Thailand





Kurzer Zwischenstopp in einem kleinen Paradieschen im Golf von Thailand. Koh Samet ist eine kleine, ca. 6km lange Insel nur 3h von Bangkok entfernt. Hier verbringen wir die letzten Tage der Tour und das direkt am Strand, unsere Huetten sind keine 10m vom Wasser weg. Die Restaurants befinden sich ebenfalls in unmittelbarer Wassernaehe auf dem Strand.

Sind erst heute angekommen, heute morgen waren wir nach 14h im Nachtzug von Chiang Mai nach Bangkok noch was platt, aber das hier entschaedigt!

Schoene Gruesse nach Hause!

Sonntag, 19. August 2007

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Nachtzug Chiang Mai - Bangkok



Dien letzten Tage haben wir gemeinsam das alte Stadtzentrum Chiang Mais und den beruehmten Nachtmarkt erkundet und noch jede Menge fake Produkte und Souvenirs gekauft, das Bergvolk der Longnecks besucht und uns gewundert, warum man sich 3 Kilo Eisenstaebe um den Hals wickeln muss, damit der moeglichst lang und die Frauen somit schoen werden....

Heute nachmittag ab 16:30 geht es per Nachtzug ins ca. 850 km entfernte Bangkok zurueck, geplante Ankunft ca. 7:00 morgens. Direkt anschliessend fahren wir dann noch mit Bus und Boot ca. 4h weiter auf das kleine Tropeninselchen Koh Samed, wo wir die letzten Tage am Strand verbringen werden. Kommenden Freitag geht es dann fuer eine letzte Nacht nach Bangkok zurueck, Samstags dann der Heimflug ueber Doha nach Frankfurt. Hmm, so ganz warm soll es zuhause ja gerade nicht sein :-(

Thailand scheint fuer Gruppenreisen sowas wie Mallorca fuer die Pauchalis zu sein. Wir sind umgeben von meist niederlaendischen Gruppen (viele auch von Djoser), viele Gruppen mit Kindern, die Hotels sind meist weniger gemuetlich und beschaulich als riesengross und im ansprechenden Mao Tse Tung Betonstil gebaut...

Der Pool ist fuer die Kinder dann immer das Highlight des Tages (was soll man auch sonst in Thailand machen :-) und es tummeln sich zig deutsche, franzoesische, niederlaendische, italienische etc. Kids im Pool und schliessen erste internationale Freundschaften.

Freitag, 17. August 2007

Erdbeben in Peru

El terremoto destruyó las formaciones rocosas de la Reserva de Paracas
Las estructuras junto al mar conocidas como 'La Catedral' y 'El Fraile' se han derrumbado
Parte de las formaciones rocosas conocidas como "La Catedral" y "El Fraile", de la Reserva Nacional de Paracas en Pisco (Ica), se derrumbaron debido al fuerte sismo producido ayer.
Oscar García Tello, jefe de la Reserva Nacional de Paracas, explicó que en el caso de La Catedral, una gran formación rocosa erosionada por el viento y el mar, en cuyo interior se encuentran gatos marinos o chingungos, especie en vías de extinción, así como algunas aves marinas, cayó al mar parte del arco y la bóveda.
Este lugar, junto a El Fraile (también afectado), constituyen dos de los atractivos más importantes de la reserva para el turismo nacional e internacional.
Indicó, además, que el mar de esta parte del país se salió y se perdió unos 400 metros del mirador de aves e infraestructura.
"El Centro de Interpretación sufrió grietas en paredes y techos, y material biológico importante también se perdió", declaró el funcionario en RPP Noticias. Dicho centro ofrece una interesante explicación de la biodiversidad y los peligros que afronta la zona.
El comandante de los Bomberos, Roberto Ocño, señaló a la agencia AFP que la cifra de víctimas fluctúa entre 500 y 510, según un nuevo balance provisional.
"Los muertos son de casas caídas encima de la gente. En las calles hay muchos fallecidos, posiblemente por infartos. (...) Los heridos suman más de 1.600", acotó.
El fenómeno fue percibido en gran parte del país, pero los daños materiales y humanos se concentran principalmente en Ica, Cañete (Lima) y Huancavelica.
Unas 368 réplicas se produjeron hasta las 17:00 horas de hoy luego del sismo, según el Instituto Geofísico del Perú (IGP).
(Fuente: Agencia Andina)

Mittwoch, 15. August 2007

Chiang Mai - Thailand





Hei!

In Chiang Mai hoere ich, dass in Peru gestern die Erde gebebt hat und zwar gewaltig (7,5 auf der Richterskala). Die Stadt Pisco und der Paracas National Park scheinen heftig betroffen zu sein, insbesondere die Catedral, eine Felsformation im NP. Da waren wir noch vor etwas ueber 2 Monaten mit der Djoser Gruppe...

Ich hoffe, dass hier in Thailand die Erde jedenfalls ruhig bleibt. Gestern waren wir auf Elefanten reiten, haben eine kleine Trekkingtour gemacht, schwammen unter einem Wasserfall, liefen entlang von Reisfeldern, besuchten einen Bergvolkstamm vom Volk der Karen und zu guter Letzt fuhren wir ne Stunde auf einem notduerftig zusammengezimmerten Bambusfloss einen Fluss stromabwaerts. Hat natuerlich nicht jeder trockenen Fusses ueberstanden und so manch einer fiel (mehrfach) ins Wasser.

Wie meinte unser Thai-Flossfuehrer in leidlichem Englisch: No wet, no fun. Dem ist, finde ich, nichts mehr hinzuzufuegen.

Sonntag, 12. August 2007

River Kwai - Thailand




Die Bruecke am River Kwai...hat sicher jeder schon mal gehoert. Da waren wir zuletzt und haben auf einem Floss-Hotel uebernachtet, sehr spannend, abgefahren!

Die Bruecke bzw. die sogenannte Death Railway Strecke von Thailand nach Burma (jetzt Myanmar) wurde 1942 von den Japanern unter schwierigsten Umstaenden gebaut und dabei haben fast 100.000 Menschen ihr Leben verloren (darunter 15.000 alliierte Kriegsgefangene aus England, Holland, Australien)... keine schoene Sache. Im JEATH War Museum sieht man die traurigen Umstaende, JEATH steht fuer die beteiligten Kriegsparteien: Japan, England, Australien und Amerika, Thailand, Holland.

Heutzutage kann man den River Kwai gut besuchen, sehr heiss und tropisch, wir sind mit dem Zug ein Stueckchen die Eisenbanhstrecke entlang gefahren, dann mit dem Longtailboot auf dem Fluss weiter.

Anschliessend besuchten wir die aelteste Hauptstadt Thailands von 1238 und den historischen Park Sukhothai, besuchen einen schwimmenden Markt und fahren via Lampang (da sind wir gerade angekommen) weiter nach Chiang Mai, ca. 850 km noerdl. von Bangkok. Dort werden wir auf Elefanten reiten und Heuschrecken essen :-)

Dienstag, 7. August 2007

Bangkok II - Thailand

Nach 3 Tagen in Bangkok bei schwuelwarmer Hitze in der Regenzeit geht es morgen in aller Fruehe weiter nach Kanchanaburi am River Kwai, dort wo die Japaner im 2. Weltkrieg die beruehmte Bruecke am River Kwai gebaut haben, als Teil der sogenannten Death Railway Strecke. Die wir uebrigens auch ein Stueck im Zug entlangfahren.
Uebernachten werden wir auf einem Floss-Hotel im Dschungel. Darauf sind natuerlich v.a. die Kinder in der Gruppe sehr gespannt! Ansonsten haben wir hier in Bangkok die wichtigsten Sehenswuerdigkeiten wie Koenigspalast, Wat Pho, Wat Arun, Wat Phra Khaeo, Giant Swing und den Erawan Shrine abgeklappert und wir sind fleissig Tuk Tuk gefahren. Zwischendurch regnet es immer wieder mal, ist ja noch Regenzeit, aber temperaturmaessig koennen wir uns nicht beschweren, meistens um 30 Grad oder waermer.
Mehr dann wieder in Kuerze!

Sonntag, 5. August 2007

Bangkok I - Thailand




Heute vormittag wohlbehalten angekommen, nach einem Flug der an Turbulenzen echt nichts ausgelassen hat. War ganz schoen wackelig...hier ist es auch warm, ca. 30 Grad, aber mit einer sehr hohen Luftfeuchtigkeit, deswegen erst umstellungsbeduerftig.

Wohnen im Hotel Grand Ville in Chinatown und sind da heute mittag auch schon mal durch den Markt marschiert. Weckt Erinnerungen an Thailand 1994 (aber nur wenige).

Demnaechst mehr! Crispy

PS: Cool, Internet Explorer auf Thai ist ne echte Herausforderung!!!

Doha - Qatar

Kurzer Zwischenstopp am arabischen Golf auf dem Weg nach Thailand. Es ist schon dunkel, deswegen sieht man von dem ganzen Sand, den ich hier vermute, auch nichts. Unglaublich heiss, stolze 36 Grad und das abends gegen 20.00 Uhr. 6h hat der Flug bis hierher gedauert und bis Bangkok sinds nochmal soviel. Qatar Airways ist uebrigens sehr edel, ueberfuettert einen, man kann aus mind. 20 Filmen auf dem eigenen Bildschirm waehlen. Hach, Oelscheich muesste man sein....

Freitag, 3. August 2007

Donnerstag, 5. Juli 2007

Locholt im Juli

Juli haben wir. Sagt man zumindest, dabei regnet es jeden Tag wie auf Borneo im Regenwald und ich brauch schon meine Herbstjacke. Ich will mich ja nicht echt beschweren, dass ich mit den ganzen Reisen nicht genug Sonne abbekommen würde...aber Spaß machts trotzdem keinen.

Immerhin steht Thomas Junggesellenabschied vor der Tür und da sollte das Wetter mitspielen. Sonst sieht der arme Kerl ja aus wie Sau ;-) Bin mal gespannt, ob es alle Jungs auch hier her schaffen und verbleibe in der Hoffnung, dass Heathrow nicht wieder dicht gemacht wird. Wer allerdings dicht gemacht wird, ist der Thomas. Und das nicht zu knapp!

Wer hätte gedacht, dass ich Malle vermissen könnte? Aber da wäre ich jetzt am liebsten und wenn es der hässliche Bettenbunker wieder wäre.

Salu2.

Montag, 25. Juni 2007

Mallorca - Islas Baleares





Alle wollen nach Malle. Stand kürzlich in der BILD. Also habe ich das auch mal probiert und den ersten Pauschalurlaub meines Lebens angetreten. Abenteuer auf den Balearen. Schön im Bettenbunker übernachtet, gepflegte Halbpension gebucht, morgens und abends dann wie beim ALDI Supersonderangebot Schlange gestanden und sich um die frischesten Brötchen mit Hans Maier und Hannelore Müller geprügelt ;-)

Im Ernst, wir hatten ne prima Sonnenwoche auf der Insel und waren ob der Möglichkeiten dort sehr angenehm überrascht. Endlich versteh ich, wenn es heisst, Mallorca ist ganz toll, wenn man "sich im Hinterland aufhält, fernab vom Massentourismus".

Zudem hatten wir ein prima Wetterchen, immer schön um die 30°C und viel Sonne.

Also, Malle ich komme ich wieder ;-) Aber halt nicht mehr nach C´an Picafort, sondern eher in ein veträumteres Plätzchen.

Freitag, 18. Mai 2007

El fin del viaje - Perú



Lima (auch die "Haessliche" genannt).

Wieder in der Hauptstadt, nach 8-stuendiger Nachfahrt von Huánuco gegen 6:30 Uhr morgens angekommen. Trotz Sonnenschein kehrt hier so langsam der Winter ein, abends wird es bereits empfindlich frisch...

Jetzt noch einen Tag hier abgehaengen, die letzten Sachen im Polvos Azules besorgen (= Schwarzmarkt) und den Koffer, der hoffentlich zu geht, packen und mit dreckigen Klamotten vollstopfen ;-)

Heute Abend fliege ich Ortszeit 19:55 Uhr mit Iberia via Madrid-Barajas nach Duesseldorf zurueck, Ankunft morgen Abend (Samstag). Zuhause werde ich dann hier auch bald mal Bilder der Reise posten, um noch ein paar optische Eindruecke zu hinterlassen.

Freue mich ueber eine gelungene und supertolle Reise, die nun zu Ende geht und ich freue mich auf zuhause! Bis bald! Hasta mañana!

Mittwoch, 16. Mai 2007

Huánuco - Perú


Nachdem wir heute morgen noch etwas ausserhalb von Tingo Maria im Flussbett hoch wandernd die 14 Wasserfaelle der "Cataratas Velo de las Ninfas" erklommen haben und dementsprechend aussahen ;-), ging die Fahrt heute mittag im Auto weiter ins 120 km entfernte Huánuco, eine nette Andenstadt von 125000 Einwohnern auf knapp 2000 m NN. Mehr weiss ich noch nicht hier drueber, da erst frisch angekommen. Der morgige Tag wirds dann zeigen, morgen geht es dann auch im Nachtbus ins 500 km entfernte Lima zurueck, leider auch das Ende meines Trips ;-(. Naja, im November gehts spaetestens wieder los und ein bisschen arbeiten dazwischen kann auch nicht schaden...

Dienstag, 15. Mai 2007

Tingo Maria - Perú



Nach 8-stuendiger Fahrt von Pucallpa (280 km ueber unasphaltierte Piste) im Bus in tropischer Hitze bin ich heute in in Tingo Maria angekommen, ein verschlafenes Dschungeldrogenschmuggelkaff auf ca. 600 m NN. Die Fahrt ging durch eine tolle Landschaft, mit dem Boquerón del Padre Abad durchbricht die Strasse eine steile Schlucht in der sogenannten Cordillera Azul mit bis zu 300 m hohen Felswaenden, von denen Wasserfaelle bis an die Strasse donnern. Die Vegetation ist ueppig und tropisch-wild.

In Tingo angekommen besuchte ich noch kurz den Parque Nacional Tingo Maria mit der Cueva de la lechuza, eine Tropfsteinhoehle von 600 m Tiefe. Dort lebt ein seltsamer Vogel (auf deutsch der Fettschwalm), der sich von oelhaltgen Palmenfruechten ernaehrt und dessen Fleisch deswegen auch fettig und oelig ist. Darum ist er bei den Einheimischen auch beliebt und wie kann es anders sein, natuerlich vom Aussterben bedroht.

Morgen werden noch ein paar Cataratas angeguckt, bevor es mit dem Bus nach Huánuco weitergeht (120 km, ca. 3 h).

PS: Ganz liebe Gruesse an Tina aus Bocholt, die sich so sorgsam um meine Wohnung und mein Auto kuemmert (und schon mindestens 2 Pflanzen hat eingehen lassen, buhuuuuh....;-). Da werde ich wohl ein paar Samen aus Perú einschmuggeln muessen. Wollte schon immer mal eine fleischfressende Pflanze haben, an die ich meine Essensreste verfuettern kann ;-)

Montag, 14. Mai 2007

Rio Ucayali - Perú





Also die Indianer essen keine Menschen mehr, was man von den Moskitos nicht gerade behaupten kann. Erinnert mich an alte Zeiten in Rurrenabaque/Bolivien. Junge, das kann einen echt wahnsinnig machen, wenn man keine Sekunde mehr in Ruhe gelassen wird.
Wie auch immer, wir sind zwar etwas zerschunden und dreckig ohne Ende heute abend wieder in Pucallpa angekommen. Die Bilanz: keine Krokodile gesehen, dafuer hatte ich drei stattliche Piranhas an der Angel (und spaeter auf dem Grill), jede Menge Affen, Faultiere und bunte Voegelchen.

Morgen geht es in aller Herrgottsfruehe mit dem Bus nach Tingo Maria, ebenfalls noch in der sogenannten Selva gelegen (Costa=Kueste, Sierra=Hochland, Selva=Dschungel), durch Coca-Anbaugebiet und Guerillagebiet. Hmm...das sieht nach jeder Menge zeitraubender Strassenkontrollen aus. Ich berichte im naechsten Eintrag!

Hasta pronto. Crispy

Freitag, 11. Mai 2007

Pucallpa - Perú



Gestern ist meine 13-koepfige Djosergruppe nach geglueckter und toller Reise wieder ab Lima mit der Prima-Service Iberia nach Deutschland geflogen, ich bin heute weiter mit Star Perú in knapp einer Stunde nach Pucallpa in der peruanischen Provinz Ucayali geflogen. 27 Grad, feuchtwarm, sehr angenehmes Klima. Morgen geht es dann mit dem Boot fuer 3D/2N (wohl ein Einbaum) stromaufwaerts in Richtung Amazonas, um die Urwaldflora und -fauna zu sehen: Faultiere, Voegel, Kaiman, Piranhas...Der Wasserstand ist im Moment recht niedrig, da die Trockenzeit begonnen hat. Schlafen werden wir bei den eingeboren Shipiba Indianern in ihren Huetten (hoffentlich essen die kein Menschenfleisch mehr).

http://www.pucallpa.com/

Montags solls dann weiter gehen mit dem Bus nach Tingo Maria (ca. 280km) durch eine angeblich atemberaubende Dschungellandschaft mit tiefen Schluchten....ich werde berichten. Via Huanaco, Cerro de Pasco und La Oroya geht es dann in knapp einer Woche auf dem Landweg zurueck nach Lima, von wo aus ich am 18. Mai nach D zurueckfliegen werde (hoffentlich wieder in der Business Class ;-)

Liebe Gruesse aus Pucallpa ueberall hin, ganz besonders aber nach UK (Wooburn Green) und Muenchen!!!

Crispy, neuerdings auch Gecco ;-)

Montag, 7. Mai 2007

Die 7 Weltwunder

Es gibt derzeit eine Abstimmung (noch ca. 60 Tage lang), in der man die "Neuen 7 Weltwunder" waehlen kann: U.a. Machu Picchu, das Tajmahal, die Freiheitsstatue oder auch unser gutes Schloss Neuschwanstein!

Wer will, der kann unter

http://www.n7w.com

abstimmen!

PS: Immer schoen patriotisch bleiben ;-)

Sonntag, 6. Mai 2007

Machu Picchu y Cusco - Perú



Nach dem Titicacasee ging es weiter ueber den La Raya Pass auf ueber 4325 m NN nach Cusco, dem Nabel der Welt (zumindest heisst Cusco in Quechua "Nabel der Welt", man kann das aber sehen, wie man will. Ich finde z.B. sind Rio oder Sydney auch ganz nette Naebel der Welt ;-)

Cusco ist immer wieder nett, da recht gross und wunderschoen. Nach simpler Nacht auf der Isla Amantani ohne Dusche oder auch nur etwas, was dem annaehernd nahe kommen wurde und quasi zwischen Meerschweinchen ist ein besseres Hotel schon entschaedigend (man wird ja auch nicht juenger). Der 2. Tag in Cusco war bestimmt vom Besuch der wichtigsten Ruinenanlagen um die Stadt wie Tambomachay, Puca Pucara, Qenko und Saksayhuaman (ein peruanischer Guide wurde jetzt wieder "sexy woman" sagen, hoho).

Aber der eigentliche Hoehepunkt waren natuerlich Machu Picchu und Aguas Calientes. Nach 90 minuetiger Busfahrt bis Ollantaytambo (um sich die ewige Zick-Zack Rangiererei des Zuges aus dem Cusco Talkessel zu sparen) ging es per "Backpacker Correjo Express" weiter nach Aguas Calientes, mittlerweile kein verschlafenes Dschungelkaff mehr, sondern vielmehr ein boomendes Touridorf inmitten eines subtropischen Andentales.

MP selbst hat sich natuerlich nicht veraendert, es gibt nur mehr Touristen und es ist teurer (10 USD Eintritt 1998, 24 USD Eintritt 2006, 37 Eintritt USD 2007! Das nenne ich mal eine saftige Preisteigerung) als frueher. Die Ruinen liegen auf ca. 2400 m NN und bieten einen grandiosen Ausblick ueber das Urubambatal und zuckerhutartige, steile Berge ringsum. Nach kurzem Aufstieg auf den Huayna Picchu mit 2700 m NN kann man diesen Rundblick nochmals steigern. Allerdings nicht, ohne einen schwitzigen Preis dafuer zu zahlen, geht es doch stellenweise fast senkrecht hoch. Dieses Jahr habe ich es endlich auch mal geschafft, die Puente Inka zu besuchen, eine alte Haengebruecke an einem spektakulaer steilen Hang auf der Rueckseite der Ruinenanlage. Das war mein 7. Besuch in MP (3x Camino Inka 1997, 1998, 2006 und 4x mit dem Zug 1998, 2005, 2006, 2007) und bislang habe ich diesen letzten Teil der Ruinen noch nie besichtigt.

Weiter ging es dann mit einem Aufstieg nach Intipunku (2700 m NN), dem Sonnentor, an dem gewoehnlicherweise der Inkatrail am Morgen des 4. Tages mit dem Blick auf die nebelumschweifte Ruinenstadt endet. Letztes Jahr konnten wir das leider nicht geniessen, da ein Erdrutsch kurz zuvor den Zugang zu MP verhinderte. Also mussten wir damals von Wiñawayña 1700 Hoehenmeter nach unten wandern, um vor MP wieder hoch zu gehen. Puh.... anyway, dieses Jahr ist der letzte Abschnitt des Trails wieder offen und begehbar.

Wir hatten super Wetter, puenktlich um 6:52 Uhr ging die Sonne auf, es war kein Nebel, keine Wolken, so dass wir sofort einen wirklich grandiosen Blick hatten, kann mich nicht erinnern, dass ich hier schon mal so viel Glueck mit dem Wetter hatte. Die Fuehrung war allerdings mies, ein kleiner unmotivierter trinkgeldverwoehnter Peruaner war in knapp 90 min fertig und fand sich gut. Als er dann aber ohne Propina abziehen musste, hat sich das wohl zackig relativiert ;-)

Gestern besuchten wir das Valle Sagrado de los Incas: Chinchero, Ollantaytambo und Pisaq. Aber nach MP ist das natuerlich nur noch hab so spektakulaer, deswegen hier quasi unerwaehnt.

Heute ist frei, morgen fliegen wir nach Lima zurueck und die Djosergruppe fliegt dann am folgenden Tag wieder nach Deutschland. Ich darf mich dann noch eine Woche in Peru vergnuegen und fliege nach Pucallpa an den Rio Uyacali, einer der suedlichen Amazonaszulaeufer. In der Ecke Perus war ich noch gar nie und bin jetzt schon gespannt drauf.

Liebe Gruesse in die ganze Welt aus Peru, aus dem Nabel der Welt ;-))
Crispy