El Calafate. Ausgangspunkt nach El Chaltén, zum Perito Moreno Gletscher und Nationalpark Torres del Paine in Chile.
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Donnerstag, 24. November 2011
El Calafate - Patagonia
El Calafate. Ausgangspunkt nach El Chaltén, zum Perito Moreno Gletscher und Nationalpark Torres del Paine in Chile.
Montag, 21. November 2011
El Bolsón Patagonia
Sonntag, 20. November 2011
Peninsula Valdez - Patagonia
Dienstag, 22. Februar 2011
Samstag, 19. Februar 2011
Dienstag, 8. Februar 2011
Samstag, 16. Februar 2008
Dienstag, 4. Dezember 2007
Quebrada de Humahuaca - Argentina
Die Quebrada de Humahuaca ist eine Schlucht (Quebrada), die nördlich der Hauptstadt der argentinischen Provinz Jujuy, San Salvador de Jujuy (1259 m), beginnt und über etwa 150 Kilometer bis zur Stadt Humahuaca (2950 m) ansteigt.
Die Schlucht wird vom Río Grande de Jujuy beherrscht, der immer wieder die Straße und die stillgelegte Bahnlinie nach Humahuaca beschädigt. Die Berge beiderseits des Tals sind kahl und weisen kaum Vegetation auf, dadurch kann man die farbenfrohen Gesteinsschichten bewundern.
Unterwegs berührt man einige kleine Ortschaften:
Purmamarca, eine kleine Inkasiedlung mit dem Cerro de los Siete Colores, dem Berg der sieben Farben;
Tilcara, wo sich auf einem Hügel in der Mitte des Tales die rekonstruierte Festung (Pucará) der Omaguaca-Indianer befindet, die als Ureinwohner der Gegend gelten;
Humahuaca, die 1594 gegründete Stadt im Kolonialstil, die der Schlucht ihren Namen gab und auf fast 3000 Metern Höhe liegt.
Die Quebrada de Humahuaca wurde 2003 von der UNESCO als Teil des Inka-Pfades zum Welterbe der Menschheit erklärt.
Tren a las Nubes / San Antonio de los Cobres - Argentina
Von Salta aus fuhr früher der Zug in Richtung Chile (ca. 900km bis nach Antofagasta), um die Minen in den Anden und in der Atacama Wüste zu bedienen. Mittlerweile fährt dieser Zug leider nur noch sporadisch, man kann aber parallel der Bahnstrecke mit Auto oder Bus fahren. Über unzählige Viadukte und durch viele Tunnel verläuft die Strecke, es heißt, der Bau sei eine absolute Ingenieursmeisterleistung gewesen, immerhin zieht sich das auch auf über 4200m NN! Dort oben angekommen steht man am eindruckstvollsten Viadukt aus Stahl, dem "Polvorillos". Sieht ein bisschen aus wie der Eiffelturm für Argentinier ;-)
Der Begriff "Tren a las Nubes", "Zug in die Wolken" ist ein von Tourismusmanagern erfundener, verkauft sich wohl besser...jedenfalls lohnt es sich bis nach San Antonio de los Cobres zu fahren, ein kleines, trostloses Minenstädtchen.
Sonntag, 2. Dezember 2007
Valles Calchaquíes/Ruta 40 - Argentina
Von Salta aus geht es über die Cuesta del Obispo und den Parque Nacional Los Cardones durch bunte Landschaft, kurvenreiche Straßen, die sich die Anden hochwinden und von abertausenden, bis zu 10m hohen, Kandelaberkakteen gesäumt werden. Wie man sich den wilden Westen so vorstellt ;-)
Cachi ist ein kleines Dörfchen, "muy tranquilo", nette Häuser, kleine Hotels mit Patios, esoterisch anmutende Restaurants und einer kleinen Plaza. Wenn man Frieden sucht, er könnte dort zu finden sein... Der Nevada Cachi überragt mit seinem schneebedecktem Gipfel und stolzen 6300m die ganze Region.
Weiter nach Süden fährt man stundenlang über eine staubige Schotterpisten (Ruta 40, die Straße zieht sich von Norwestargentinien bis nach Feuerland, 5000km)), die streng genommen den Namen Piste nicht die Bohne verdient hat. Die Landschaft gleicht ein bisschen dem Mond (na gut, zumindest wie ich mir den Mond so vorstelle), was man von den überhaupt nicht mondlichen Temperaturen nicht sagen kann. Das Thermometer klettert auf runde 40 Grad Celsius, es ist drückend heiss.
Durch die Quebrada de las Flechas erreicht man schlussendlich Cafayate, ein kleines Provinzstädtchen berühmt für seine Weine (Malbec, Shiraz, Tannat um ein paar zu nennen. Schmecken alle ;-) Es gibt jede Menge Winzer und hippe Restaurants, die den Rebensaft zusammen mit einem bife de chrorizo a punto anpreisen! Habe ich mal geschrieben, das Paradies sei auf einer brasiliansichen Insel? Hmm...
Zurück nach Salta fährt man entlang der Quebrada de las Conchas, faszinierende Seitenschluchten belohnen das Auge und irgendwie will man gar nicht in der Stadt ankommen, sondern sehnt nicht nach endloser Zeit, in der man einfach so weiterfahren kann. Früher war alles besser ;-)
(circuito de 507 kilómetros)
Montag, 26. November 2007
Salta- Argentina
Salta, auch "La Linda" genannt, macht seinem Namen volle Ehre. Wenn man aus dem kühlen Süden mit all den modernen Betonstädten in die Region um Salta kommt, ist man wie auf einem anderen Planeten, nämlich im wirklichen, indigenen Südamerika angekommen. Salta ist eine koloniale Stadt, schön restauriert, in der nordwestlichen Landesecke am Fuße der Anden gelegen.
Von hier aus kann man herrliche Ausflüge und Rundfahrten in atemberaubende Schluchten machen , farbenfrohe Bergen bestaunen und mal locker auf über 4000 m NN hochkommen.
Zudem ist mit Cafayate eines der besten Weinanbaugebiete Argentiniens sehr nahe gelegen!
Sonntag, 25. November 2007
Buenos Aires - Capital Federal
Wieder in der Hauptstadt angekommen ;-( Nach all den Natureindruecken eher ein Schock. Gestern noch waren wir im Parque Nacional Tierra del Fuego und anschliessend ein paar Stunden auf dem Beagle Kanal Schiffchen fahren, Seeloewen gucken, sich von Albatrossen bekacken lassen und sich ueber das Verhalten der Magellan Pinguine schlapp lachen...und im Uebrigen einen echt atemberaubenden Wind zu geniessen, reicht locker fuer 45% Schieflage.
Die Leute der MS Explorer, welche von Ushuaia aus in die Antarktis startete, sind mittlerweile auch alle evakuiert. Tolles Abenteuer fuer um die 8000 Dollar pro Nase! Jepp. Bin zwar kein Kapitaen, aber wie kann man einen Eisberg uebersehen? Dachte seit der ungluecklichen Begegnung der Titanic im Jahre 1912 kaeme sowas mit moderner Technik nicht mehr vor, aber Pustekuchen.
Wir haengen jetzt noch 2 Tage in BsAs ab, bevor die Gruppe dann nach Hause fliegt und ich auch mit dem Flieger noch fuer ne Woche nach Norwesten abduese, erst gehts mal nach Salta, dann auf dem Langweg zurueck nach BsAs. Bin gespannt, wie es da oben so ausschaut und werde dann ein paar neue "done" Cities in die facebook Weltkarte eintragen ;-)
Hasta luego!
Freitag, 23. November 2007
Ushuaia - Tierra del Fuego
Am Ende der Welt angekommen....
Der Flug von El Calafate nach Ushuaia war so ziemlich mein bisher spektakulaerster Flug. Wolkenfreier Blick auf die Anden, u.a. das Fitz Roy Massiv und den Perito Moreno Gletscher! Der Pilot selbst war so begeistert, dass er eine Extrarunde flog.
Ushuaia glaenzt heute vor Sonnenschein. Eben noch schnell ins Museo del fin del mundo, morgen in den National Park "Tierra del Fuego" und nachmittags auf dem Beagle-Kanal schippern und den Magellan Pinguinen beim fischen zugucken.
Von hier sind es noch so ca. 1000 km bis zur Antarktis, Ushaia soll angeblich die suedlichste Stadt der Welt sein. Ungefaehr 90.000 Menschen leben hier in einer bizarren Stadt. Container und Schiffe rundrum, einfache Haeuser, viel Tourismus, direkt hinter der Stadt schneebedeckte Berge.
Montag, 19. November 2007
El Chalten - Patagonia
Bin heute wieder nach El Calafate zurueckgekommen, habe einige Tage in der patagonischen Wildnis in El Chalten (etwa 220 km von El Calafate ueber Schotterpiste) am Fusse des Fitz Roy (3408 m NN) und des Cerro Torre verbracht, inkl. Trekking. Ueberwaeltigend! Absolut gigantische Natur und Berge, wie man sie nur hier zu sehen bekommt. Bei traumhaften Wetter (mal abgesehen von dem unglaublichen Wind, der einen beinahe umhaut) wanderten wir entlang der Basis des Fitz Roy mit seinen zerklueftenen Spitzen. Am Horizont immer wieder Kondore, am Strassenrand Guanakos.
El Chalten wurde erst 1985 gegruendet und ist Mekka der Hardcore-Bergelite und ein Paradies fuer Aussteiger, immer noch stehen dort in dem Dorf fast mehr Wohnwagen als Haeuser rum. Bislang wurde der Berg nicht oft erklommen, offiziell erst 1974. Wenn man die Wand sieht und die maechtigen Gletscher, die man ueberwinden muss, um erst mal in die Naehe des Fels zu kommen, ist das leicht nachvollziehbar. Hut ab. Handyempfang und oft auch Internet (nur ueber Satellit) ist dort noch ein Fremdwort. Sonst gibt es ein paar Restaurants, einfache Hostals und Backpacker und jede Menge Wind und Staub (na ja, Bier gibts auch und ueberall auch leckeren argentinischen Wein - am liebsten Malbec).
An dieser Stelle auch herzlichen Glueckwunsch nach High Wycombe, aus oben erwaehnten Gruenden, waren mir und Doro die Uebermittlung der besten Wuensche nicht puenktlich moeglich! Dennoch haben wir an Dich gedacht und auf Dich angestossen! Und das nicht zu knapp. Salud!
Morgen geht es an den Perito Moreno Gletscher (einer der letzten, die immer noch fleissig kalben) und dann uebermorgen nach Chile, in den Parque Nacional Torres del Paine, wo uns noch mal pittoreske Bergwelt (und wahrscheinlich genau so viel Wind)erwartet. So kann es weiter gehen. Ich geh jetzt noch ein Quilmes trinken, um den Staub hinunter zu spuelen ;-)
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