Dienstag, 25. November 2008

Salar de Uyuni - Bolivia


Isal Incahuasi (Pescado) auf dem Salar mit Cardón-Kakteen, teilweise über 1000 Jahre alt.


Salz wohin das Auge reicht.


Antonio und ich und unser Bus.


Ojos del Salar (Stellen, an denen Wasser durch die Salzkruste dringt).


Hexagonale Salzstrukturen.

Nach langer staubiger Fahrt von Tupiza sind wir heute in Uyuni angekommen....hier habe ich mich ja schon ein paar mal rum getrieben, zum ersten Mal 1998. Hat sich ganz schoen was getan hier. Mehr Tourveranstalter (um die 70!) und mehr Touristen, v.a. junge Backpacker aus Europa und Israel.

Die Strecke war staubig und einsam, kaum Gegenverkehr, 220km staubige dirt road und ein paar Lamas, die am Wegesrand stehen, ab und an ein paar Indios, die in einer Region der Welt leben, die fuer andere (also fuer uns) mehr mit dem Mond gemeinsam zu haben scheint...

Gestern habe ich mal wieder Bekanntschaft mit nem Krankenhaus hier gemacht. Zwischen 1997 und heute hat sich nicht viel veraendert....soll heissen nicht verbessert. Mein Gaul hat einen Mitreisenden bei der Pferdetour durch den wilden Westen Boliviens auf den Spuren von Butch Cassidy und Sundance Kid (die vor genau 100 Jahren im Nov. 1908 hier erschossen wurden, nachdem sie mal wieder ne Bank klar gemacht haben) getreten und ihm den Schienbeinknochen freigelegt. Lecker. Musste natuerlich geroentgt und genaeht werden. Die gute Nachricht war keine Fraktur/Fissur, hat aber Stunden gedauert und ich habe mal wieder ein gutes altes deutsches Siemens Roentgengeraet sehen koennen. Tetanus gabs nat. nicht, also heute nochmal hier in Uyuni im Krankenhaus gewesen und impfen lassen ;-)

Freitag, 21. November 2008

Tarija - Bolivia

Nach nem langen, staubigen Fahrtag und erfolgreicher, pünktlicher Passage der Baustelle in Canaletes erreichen wir Tarija (1900m NN). Eine wunderherrlich entspannte Stadt mit tollem Flair, einer netten Plaza, angenehmen Klima und vom Touristenstrom quasi unentdeckt. Unverständlich... hier gibts Zugang zu den besten Weinregionen Boliviens, am BBQ merkt man die Nähe zu Argentinien (lecker Angus) und man glaubt es kaum: Vor der Stadt finden sich zahlreiche Saurierknochenfunde, die da einfach so rumliegen und das obendrein noch in spektakulärer Landschaft! Unbeschreibliches Setting. Knochen, Wirbel, Panzerstücke eines Glyptodons...alles liegt nur so rum, unerschlossen und nicht geschützt. Höchste Zeit, dass da mal jemand aktiv wird!


Panzerstück eines Glyptodons (Riesengürteltier).


Huesos petrificados (Versteinerte Knochen).

Villamontes - Bolivia

Villamontes liegt in der südlichen Provinz, das Hotel Raldes scheint fast das einzigste zu sein. Gut, dass ich heute erfahren habe, dass wir da auch unterkommen, war mal wieder nicht klar, v.a. wusste der Hotelchef von nix. Das ist dann immer prima, wenn man mit 18 Leuten da aufläuft ;-) Abends gabs dann ne leckere Parrillada. Ohne Darm, nur Muskelfleisch ;-)

So heiss scheints gar nicht zu sein, in der angeblich heisstesten Stadt des Landes, allerdings ist der Fluss (an dem man sonst leckere Fischbüdchen findet) ausgetrocknet...

Nach einer Nacht gehts weiter nach Tarija. Morgens um 4.00 gehts los, da auf der langen Strecke kurz vor Tarija in Canaletes eine Baustelle ist, die nur zu gewissen Zeiten passierbar ist...hoffen wir, dass es reicht.





Camiri - Bolivia

Camiri liegt ca. 280km südlich von Santa Cruz auf durchgehend asphaltierter Strasse (das muss man in Bolivien echt besonders erwähnen). Die Stadt ist nicht wirklich bekannt, international eher unbedeutend, national allerdings eine der reichsten Städte Boliviens, da dort die Erdöl- und Gas-Industrie sitzt.Man fährt durch den westlichen Gran Chaco, der sich bis Paraguay ausdehnt und an an den ich sehr spezielle Erinnerungen im Nov. 1998 habe, als wir dort während der Fahrt nach Paraguay 3 Tage feststeckten und wir den sch**** Bus immer wieder aus dem Sand buddeln mussten. Zudem ging damals nach 3 Tagen das Wasser aus und wir mussten auf Bier umsteigen, um unser Leben zu retten. True Story, caramba!

Wir halten uns nur eine kurze Nacht in Camiri auf und fahren dann weiter nach Villamontes, der heissesten Stadt Bolivien. Sagt die Statistik. Hmm. Stadt ist auch nicht der richtige Ausdruck. Einigen wir uns auf Kleinstadt ;-)


Staubige Piste auf dem Weg nach Villamontes-Tarija.


Im Museum Ché Guevara auf der "Ruta de Ché" in Lagunillas.

Montag, 17. November 2008

Santiago de Chile


Kauf mich.


Blick vom Cerro Santa Lucia über Santiago.


Verschnaufpause.


Kathedrale an der Plaza de Armas in Santiago.


Kathedrale an der Plaza de Armas in Santiago.

Dienstag, 7. Oktober 2008

Appenzell - Schweiz

Eindrücke von der jährlichen Viehschau in Appenzell. Gut, dass man Gerüche noch nicht hochladen kann ;-)




Dienstag, 30. September 2008

Kiel - Deutschland

Ein paar Eindrücke vom diesjährigen Reisebegleitertreffen in Kiel und dem Törn mit der "Flying Dutchman" auf der Kieler Förde. Das alles verbunden mit dem Abschied von A.! Que te vaya bien! Heel erg bedankt voor alles wat je hebt gedaan.


Mittwoch, 26. März 2008

Sámara - Costa Rica





Willkommen am Strand! Das Leben ist eine Hängematte... Sámara ist ein herrlicher pazifischer Strand auf der Halbinsel Nicoya. Fast noch ein kleiner Geheimtipp. Immerhin hält sich die Anzahl der das Land überschwemmenden Amis hier in Grenzen! Vielleicht weil sie Angst haben könnten, mit einem Kugelfisch verwechselt und zurück ins Wasser gerollt zu werden.

Montag, 24. März 2008

Liberia - Costa Rica

So, hier mal kein Foto. Lohnt irgendwie nicht von dieser Stadt, bleibt sie doch weniger attraktive Zwischenstation zum Norden des Landes und zu Nationalparks wie Rincon de la vieja oder zur Playa de Coco und zur Playa Hermosa. Das schönste an Liberia war das Hotel. Und der Pool ;-)

Dienstag, 18. März 2008

Quepos y PN Manuel Antonio - Costa Rica




San José - Costa Rica




San José ist noch genau so unattraktiv wie vor Jahren. Aber verfügt nun mal über einen von zwei internationalen Flughafen des Landes. Also geht fast kein Weg dran vorbei. Blöd nur, dass wir sonntags da sind, da ist nämlich just die einzige Attraktion der Stadt, das Teatro Nacional, geschlossen. Die Ticos behaupten ja, es sei das schönste Theater in Lateinamerika. Da war wohl noch keiner in Manaus oder BsAs...oder meinen sie vielleicht doch nur Mittelamerika? Ist aber auch nicht so wichtig.

Ich vergnüge mich stattdessen im Museo Nacional, bewundere die leuchtenden Schmetterlinge im "jardin de mariposas", die so groß wie meine ganze Hand sind, Morphos. Und erfahre noch was über die Geschichte des Landes. Ah ja, man sagt nicht nur deswegen "Schweiz" Mittelamerikas zu Costa Rica, weil das Land ähnlich groß wie "unsere" Schweiz ist und ein paar Berge hat, sondern auch, weil Costa Rica sich politisch genauso neutral verhält und nicht über ein Militär verfügt. Wieder was gelernt. Und das am Sonntag ;-)

Schnell noch einen Kaffee (einen aus Costa Rica! Allerdings nicht viel billiger als bei Tchibo) im alten Gran Hotel der Stadt, ein prima Platz, um den Leuten auf der Plaza Central zu zuschauen. Bei der Hitze hat heute keiner Eile, Kinder spielen mit Tauben und füttern sie. Allein das würde bei uns schon zum lynchen animieren. Hoffentlich bescheisst mich keine. Oder in meinen Kaffee.

Bevor es am nächsten Tag schon weiter nach Quepos geht, essen wir im "Nuestra Tierra" , ein Tourischuppen allererster Güte inklusive Mariachi Band. Guantanamera... Es gibt Gallo Pinto, eine Landesspezialität bestehend aus Reis und Bohnen (wie einfallsreich), gewürzt mit allem möglichen und v.a. Koriander. Gibt´s wahlweise auch zum Frühstück oder Mittagessen, sozusagen kompatibel zu allem. Am besten schmeckt´s mir mit nem kühlen Imperial zum runterspülen, la cerveza de Costa Rica. Ich mag nämlich keinen Koriander, nachdem ich mir während meines Jahres Hochland Perus zwangweise Kilos davon einverleibt habe. Salud!

Schön ist auch, dass bei der Rechnung der Service direkt mit 10% mitberechnet wird. Dann muss sich keiner der Amis ausrechnen, wieviel Trinkgeld fällig wäre. Erinnert mich an Italien, das zahlt man auch immer für den Tisch mit. Nur will man den dann mal mitnehmen, hat man direkt Riesenstress mit dem Kellner. Oder der Mafia, wenn´s ganz blöd läuft. Aber zurück zu den Amis. Costa Rica hat mindestens so viele davon wie Mallorca Deutsche. Wo man geht und steht hört man dieses chewing gum amerikanisch und man muss ganz schön aufpassen, dass man seine spätestens dann entstehenden Aversionen im Griff hält. Starbucks, Burger King, McDonalds. Alles gibt´s in Costa Rica. Man könnte meinen, man sei hierfür hergeflogen. Also schnell raus aus der Stadt...

Donnerstag, 6. März 2008

Costa Rica was es wolle...

Also nächste Woche gehts wieder übern Teich, nicht ohne in den USA die Fingerabdrück zu hinterlassen. Ab Amsterdam gehts via Miami nach San José, dieses Mal mit ner Menge Familien und Kindern in der Gruppe. Die erste Junior Tour nach Costa Rica. Wahrscheinlich wird dort recht viel los sein, aufgrund der Semana Santa. Nicht nur die Europäer haben Osterferien, sondern der gesamte amerikanische Kontinent. Die Temperaturen hören sich vielversprechend an, um 35° Celsius, abgesehen von den Nebelwäldern um Monteverde, da diese höher liegen.