Dienstag, 7. Oktober 2008

Appenzell - Schweiz

Eindrücke von der jährlichen Viehschau in Appenzell. Gut, dass man Gerüche noch nicht hochladen kann ;-)




Dienstag, 30. September 2008

Kiel - Deutschland

Ein paar Eindrücke vom diesjährigen Reisebegleitertreffen in Kiel und dem Törn mit der "Flying Dutchman" auf der Kieler Förde. Das alles verbunden mit dem Abschied von A.! Que te vaya bien! Heel erg bedankt voor alles wat je hebt gedaan.


Mittwoch, 26. März 2008

Sámara - Costa Rica





Willkommen am Strand! Das Leben ist eine Hängematte... Sámara ist ein herrlicher pazifischer Strand auf der Halbinsel Nicoya. Fast noch ein kleiner Geheimtipp. Immerhin hält sich die Anzahl der das Land überschwemmenden Amis hier in Grenzen! Vielleicht weil sie Angst haben könnten, mit einem Kugelfisch verwechselt und zurück ins Wasser gerollt zu werden.

Montag, 24. März 2008

Liberia - Costa Rica

So, hier mal kein Foto. Lohnt irgendwie nicht von dieser Stadt, bleibt sie doch weniger attraktive Zwischenstation zum Norden des Landes und zu Nationalparks wie Rincon de la vieja oder zur Playa de Coco und zur Playa Hermosa. Das schönste an Liberia war das Hotel. Und der Pool ;-)

Dienstag, 18. März 2008

Quepos y PN Manuel Antonio - Costa Rica




San José - Costa Rica




San José ist noch genau so unattraktiv wie vor Jahren. Aber verfügt nun mal über einen von zwei internationalen Flughafen des Landes. Also geht fast kein Weg dran vorbei. Blöd nur, dass wir sonntags da sind, da ist nämlich just die einzige Attraktion der Stadt, das Teatro Nacional, geschlossen. Die Ticos behaupten ja, es sei das schönste Theater in Lateinamerika. Da war wohl noch keiner in Manaus oder BsAs...oder meinen sie vielleicht doch nur Mittelamerika? Ist aber auch nicht so wichtig.

Ich vergnüge mich stattdessen im Museo Nacional, bewundere die leuchtenden Schmetterlinge im "jardin de mariposas", die so groß wie meine ganze Hand sind, Morphos. Und erfahre noch was über die Geschichte des Landes. Ah ja, man sagt nicht nur deswegen "Schweiz" Mittelamerikas zu Costa Rica, weil das Land ähnlich groß wie "unsere" Schweiz ist und ein paar Berge hat, sondern auch, weil Costa Rica sich politisch genauso neutral verhält und nicht über ein Militär verfügt. Wieder was gelernt. Und das am Sonntag ;-)

Schnell noch einen Kaffee (einen aus Costa Rica! Allerdings nicht viel billiger als bei Tchibo) im alten Gran Hotel der Stadt, ein prima Platz, um den Leuten auf der Plaza Central zu zuschauen. Bei der Hitze hat heute keiner Eile, Kinder spielen mit Tauben und füttern sie. Allein das würde bei uns schon zum lynchen animieren. Hoffentlich bescheisst mich keine. Oder in meinen Kaffee.

Bevor es am nächsten Tag schon weiter nach Quepos geht, essen wir im "Nuestra Tierra" , ein Tourischuppen allererster Güte inklusive Mariachi Band. Guantanamera... Es gibt Gallo Pinto, eine Landesspezialität bestehend aus Reis und Bohnen (wie einfallsreich), gewürzt mit allem möglichen und v.a. Koriander. Gibt´s wahlweise auch zum Frühstück oder Mittagessen, sozusagen kompatibel zu allem. Am besten schmeckt´s mir mit nem kühlen Imperial zum runterspülen, la cerveza de Costa Rica. Ich mag nämlich keinen Koriander, nachdem ich mir während meines Jahres Hochland Perus zwangweise Kilos davon einverleibt habe. Salud!

Schön ist auch, dass bei der Rechnung der Service direkt mit 10% mitberechnet wird. Dann muss sich keiner der Amis ausrechnen, wieviel Trinkgeld fällig wäre. Erinnert mich an Italien, das zahlt man auch immer für den Tisch mit. Nur will man den dann mal mitnehmen, hat man direkt Riesenstress mit dem Kellner. Oder der Mafia, wenn´s ganz blöd läuft. Aber zurück zu den Amis. Costa Rica hat mindestens so viele davon wie Mallorca Deutsche. Wo man geht und steht hört man dieses chewing gum amerikanisch und man muss ganz schön aufpassen, dass man seine spätestens dann entstehenden Aversionen im Griff hält. Starbucks, Burger King, McDonalds. Alles gibt´s in Costa Rica. Man könnte meinen, man sei hierfür hergeflogen. Also schnell raus aus der Stadt...

Donnerstag, 6. März 2008

Costa Rica was es wolle...

Also nächste Woche gehts wieder übern Teich, nicht ohne in den USA die Fingerabdrück zu hinterlassen. Ab Amsterdam gehts via Miami nach San José, dieses Mal mit ner Menge Familien und Kindern in der Gruppe. Die erste Junior Tour nach Costa Rica. Wahrscheinlich wird dort recht viel los sein, aufgrund der Semana Santa. Nicht nur die Europäer haben Osterferien, sondern der gesamte amerikanische Kontinent. Die Temperaturen hören sich vielversprechend an, um 35° Celsius, abgesehen von den Nebelwäldern um Monteverde, da diese höher liegen.

Montag, 31. Dezember 2007

Silvester 2007 - Willkommen 2008







1. Uyuni - Bolivia 2005
2. La Paz -Bolivia 2005
3. Nasca - Peru 2007
4. Pisac - Peru 2007
5. Acajatuba Jungle Lodge, Faultier, Manaus - Brasil 2005

Montag, 24. Dezember 2007

Weihnachten im Schwarzwald



Euch allen ein gesegnetes und frohes Weihnachtsfest so wie einen guten Rutsch ins nächste Jahr!

Mit den besten Heiligabend-Wünschen aus dem kalten Schwarzwald! Lara und Crispy.

Dienstag, 4. Dezember 2007

Quebrada de Humahuaca - Argentina





Die Quebrada de Humahuaca ist eine Schlucht (Quebrada), die nördlich der Hauptstadt der argentinischen Provinz Jujuy, San Salvador de Jujuy (1259 m), beginnt und über etwa 150 Kilometer bis zur Stadt Humahuaca (2950 m) ansteigt.

Die Schlucht wird vom Río Grande de Jujuy beherrscht, der immer wieder die Straße und die stillgelegte Bahnlinie nach Humahuaca beschädigt. Die Berge beiderseits des Tals sind kahl und weisen kaum Vegetation auf, dadurch kann man die farbenfrohen Gesteinsschichten bewundern.

Unterwegs berührt man einige kleine Ortschaften:

Purmamarca, eine kleine Inkasiedlung mit dem Cerro de los Siete Colores, dem Berg der sieben Farben;

Tilcara, wo sich auf einem Hügel in der Mitte des Tales die rekonstruierte Festung (Pucará) der Omaguaca-Indianer befindet, die als Ureinwohner der Gegend gelten;

Humahuaca, die 1594 gegründete Stadt im Kolonialstil, die der Schlucht ihren Namen gab und auf fast 3000 Metern Höhe liegt.

Die Quebrada de Humahuaca wurde 2003 von der UNESCO als Teil des Inka-Pfades zum Welterbe der Menschheit erklärt.

Tren a las Nubes / San Antonio de los Cobres - Argentina




Von Salta aus fuhr früher der Zug in Richtung Chile (ca. 900km bis nach Antofagasta), um die Minen in den Anden und in der Atacama Wüste zu bedienen. Mittlerweile fährt dieser Zug leider nur noch sporadisch, man kann aber parallel der Bahnstrecke mit Auto oder Bus fahren. Über unzählige Viadukte und durch viele Tunnel verläuft die Strecke, es heißt, der Bau sei eine absolute Ingenieursmeisterleistung gewesen, immerhin zieht sich das auch auf über 4200m NN! Dort oben angekommen steht man am eindruckstvollsten Viadukt aus Stahl, dem "Polvorillos". Sieht ein bisschen aus wie der Eiffelturm für Argentinier ;-)

Der Begriff "Tren a las Nubes", "Zug in die Wolken" ist ein von Tourismusmanagern erfundener, verkauft sich wohl besser...jedenfalls lohnt es sich bis nach San Antonio de los Cobres zu fahren, ein kleines, trostloses Minenstädtchen.

Sonntag, 2. Dezember 2007

Valles Calchaquíes/Ruta 40 - Argentina




Von Salta aus geht es über die Cuesta del Obispo und den Parque Nacional Los Cardones durch bunte Landschaft, kurvenreiche Straßen, die sich die Anden hochwinden und von abertausenden, bis zu 10m hohen, Kandelaberkakteen gesäumt werden. Wie man sich den wilden Westen so vorstellt ;-)

Cachi ist ein kleines Dörfchen, "muy tranquilo", nette Häuser, kleine Hotels mit Patios, esoterisch anmutende Restaurants und einer kleinen Plaza. Wenn man Frieden sucht, er könnte dort zu finden sein... Der Nevada Cachi überragt mit seinem schneebedecktem Gipfel und stolzen 6300m die ganze Region.

Weiter nach Süden fährt man stundenlang über eine staubige Schotterpisten (Ruta 40, die Straße zieht sich von Norwestargentinien bis nach Feuerland, 5000km)), die streng genommen den Namen Piste nicht die Bohne verdient hat. Die Landschaft gleicht ein bisschen dem Mond (na gut, zumindest wie ich mir den Mond so vorstelle), was man von den überhaupt nicht mondlichen Temperaturen nicht sagen kann. Das Thermometer klettert auf runde 40 Grad Celsius, es ist drückend heiss.

Durch die Quebrada de las Flechas erreicht man schlussendlich Cafayate, ein kleines Provinzstädtchen berühmt für seine Weine (Malbec, Shiraz, Tannat um ein paar zu nennen. Schmecken alle ;-) Es gibt jede Menge Winzer und hippe Restaurants, die den Rebensaft zusammen mit einem bife de chrorizo a punto anpreisen! Habe ich mal geschrieben, das Paradies sei auf einer brasiliansichen Insel? Hmm...

Zurück nach Salta fährt man entlang der Quebrada de las Conchas, faszinierende Seitenschluchten belohnen das Auge und irgendwie will man gar nicht in der Stadt ankommen, sondern sehnt nicht nach endloser Zeit, in der man einfach so weiterfahren kann. Früher war alles besser ;-)

(circuito de 507 kilómetros)